Corona-Krise: Infor­ma­tio­nen für Unter­neh­men und Selbst­stän­dige

Corona – was tun?

Wel­che Maß­nah­men sind aktu­ell sinn­voll und ange­ra­ten?


Mindmap zur Corona-Krise

Mind­map

Mög­li­che Maß­nah­men und Infor­ma­ti­ons­quel­len

Erstellt von
Cars­ten Schulz
Steu­er­be­ra­ter • geschäfts­füh­ren­der Part­ner der HSP STEUER Hen­ni­ges, Schulz & Part­ner Steuer­beratungs­gesellschaft in Han­no­ver • Grün­der der HSP GRUPPE • Vize­prä­si­dent der Steu­er­be­ra­ter­kam­mer Nie­der­sa­chen • Auf­sichts­rat des Ver­bands der Ange­stell­ten in steu­er­be­ra­ten­den Beru­fen VAL­TAXA

In neuem Fens­ter öff­nen

Die Mind­map wird lau­fend aktua­li­siert und an die aktu­elle Infor­ma­ti­ons­lage ange­passt. Sie ersetzt jedoch keine per­sön­li­che Bera­tung und Prü­fung Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­tion.


Baden-Würt­tem­berg

Sofort­hilfe Corona des Minis­te­ri­ums für Wirt­schaft, Arbeit und Woh­nungs­bau Baden-Würt­tem­berg vom 30.03.2020

Das Minis­te­rium für Wirt­schaft, Arbeit und Woh­nungs­bau Baden-Würt­tem­berg hat ein Sofort­hil­fe­pro­gramm auf­ge­legt: Gewerb­li­che Unter­neh­men, Sozi­al­un­ter­neh­men und Ange­hö­rige der Freien Berufe, die sich unmit­tel­bar infolge der Corona-Pan­de­mie in einer exis­tenz­be­dro­hen­den wirt­schaft­li­chen Lage befin­den und mas­sive Liqui­di­täts­eng­pässe erlei­den, wer­den mit einem ein­ma­li­gen, nicht rück­zahl­ba­ren Zuschuss unter­stützt.

Baden-Würt­tem­berg war eines der ers­ten Bun­des­län­der, das am Mitt­woch, 25. März, mit einem eige­nen Sofort­hilfe-Pro­gramm an den Start ging, nach­dem abseh­bar war, dass die Abstim­mung hin­sicht­lich eines deutsch­land­wei­ten Bun­des­pro­gramms noch einige Zeit in Anspruch neh­men wird. Posi­tiv war, das am letz­ten Wochen­ende (28. und 29. März) ers­ten Erfah­run­gen aus dem Lan­des­pro­gramm Baden-Würt­tem­berg in die Pro­gramm­ge­stal­tung des Bun­des ein­brin­gen konn­ten. Die Fina­li­sie­rung des Bun­des­pro­gramms befin­det sich nun auf der Ziel­ge­ra­den. Das Lan­des­pro­gramm Baden-Würt­tem­berg ist seit 30.03.2020 bereits an die zu erwar­ten­den Kon­di­tio­nen des Bun­des­pro­gramms ange­passt, dies betrifft ins­be­son­dere die ver­ein­fachte Defi­ni­tion eines Liqui­di­täts­eng­pas­ses.

Bei einer Antrag­stel­lung ab dem 30.0.2020 wird man nicht schlech­ter gestellt, als beim kom­men­den Bun­des­pro­gramm.

Die Sofort­hilfe erfolgt im Rah­men eines ein­ma­li­gen, nicht rück­zahl­ba­ren Zuschus­ses, ist gestaf­felt nach der Zahl der Beschäf­tig­ten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antrags­be­rech­tigte Solo­selbst­stän­dige und Antrags­be­rech­tigte mit bis zu 5 Beschäf­tig­ten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antrags­be­rech­tigte mit bis zu 10 Beschäf­tig­ten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antrags­be­rech­tigte mit bis zu 50 Beschäf­tig­ten

Die Ober­grenze für die Höhe der För­de­rung ent­spricht dem unmit­tel­bar infolge der Corona-Pan­de­mie ver­ur­sach­ten Liqui­di­täts­eng­pass oder ent­spre­chen­den Umsatz­ein­bruch, maxi­mal jedoch den oben genann­ten För­der­be­trä­gen.

Sofort­hilfe Corona Baden-Würt­tem­berg (PDF)

Bay­ern

Richt­li­nien für die Corona-Unter­stüt­zung geschä­dig­ter Unter­neh­men und Ange­hö­ri­ger Freier Berufe des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie vom 17.03.2020

Antrags­be­rech­tigte und Vor­aus­set­zun­gen

  • Der Zuschuss rich­tet sich an gewerb­li­chen Unter­neh­men und selbst­stän­di­gen Ange­hö­rige der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbs­tä­tige) gestellt wer­den, die eine Betriebs- bzw. Arbeits­stätte in Bay­ern haben.
  • Vor­aus­set­zung ist ein aku­ter Liqui­di­täts­eng­pass. Das bedeu­tet, dass keine (aus­rei­chende) Liqui­di­tät vor­han­den ist, um z. B. lau­fende Ver­pflich­tun­gen zu zah­len.
  • Vor Inan­spruch­nahme der Sofort­hilfe ist ver­füg­ba­res liqui­des Pri­vat­ver­mö­gen ein­zu­set­zen.

Höhe der Sofort­hilfe in Bay­ern

  • Bis zu 5 Erwerbs­tä­tige: 9.000 Euro
  • Bis zu 10 Erwerbs­tä­tige: 15.000 Euro
  • Bis zu 50 Erwerbs­tä­tige: 30.000 Euro
  • Bis zu 250 Erwerbs­tä­tige: 50.000 Euro

Rück­zah­lung der Corona-Sofort­hilfe

Die Sofort­hilfe in Bay­ern muss nicht zurück­ge­zahlt wer­den.

Bean­tra­gung

För­der­an­trag aus­fül­len, aus­dru­cken, unter­schrei­ben und per E-Mail oder Post an die zustän­dige Bewil­li­gungs­be­hörde schicken.Anträge wer­den schnell bear­bei­tet und die Zah­lung erfolgt zeit­nah auf das Konto des Antrags­stel­lers.

Corona-Sofort­hilfe Bay­ern und Bund jetzt ver­zahnt und auf­ge­stockt bean­trag­bar

  • Anträge auf die Corona-Sofort­hilfe des Frei­staa­tes Bay­ern und der Bun­des­re­gie­rung kön­nen ab sofort über ein ein­heit­li­ches Online-For­mu­lar gestellt wer­den.
  • Wenn Sie von den höhe­ren Kon­di­tio­nen des Bun­des- und Lan­des­pro­gramms pro­fi­tie­ren wol­len, stel­len Sie bitte einen neuen elek­tro­ni­schen Antrag.
  • Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unab­hän­gig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Aus­zah­lung erhal­ten haben), kreu­zen Sie dies bitte im elek­tro­ni­schen Antrags­for­mu­lar an.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter https://​www​.stmwi​.bay​ern​.de/​s​o​f​o​r​t​h​i​l​f​e​-​c​o​r​o​na/. Direkt zum Antrag: https://​www​.sofort​hilfe​-corona​.bay​ern/.

Richt­li­nie zur Sofort­hilfe Corona in Bay­ern (PDF)

Ber­lin

Inves­ti­ti­ons­bank Ber­lin „Corona Zuschuss Sofort­hilfe II“ – Zuschuss­pro­gramm für Kleinst­un­ter­neh­men, Solo­selb­stän­dige und Frei­be­ruf­ler

Das Zuschuss-Pro­gramm für Ber­lin wurde nun an den vom Bund beschlos­se­nen “Corona-Schutz­schild” ange­passt. Fol­gende Zuschüsse sind mög­lich:

  • Solo­selb­stän­dige, Frei­be­ruf­ler und Kleinst­un­ter­neh­men mit bis zu 5 Beschäf­tig­ten kön­nen bis zu 9.000 EUR bean­tra­gen.
  • Für Unter­neh­men bis 10 Beschäf­tigte ste­hen bis zu 15.000 EUR zur Ver­fü­gung.

Der Corona Zuschuss ist ver­wend­bar für Betriebs­kos­ten und erwerbs­mä­ßi­gen Sach- und Finanz­auf­wand wie z.B.:

  • gewerb­li­che Mie­ten
  • Lea­sing­auf­wen­dun­gen
  • Per­so­nal­kos­ten für Beschäf­tigte, sofern diese nicht über das Kurz­ar­bei­ter­geld gedeckt sind

Geschäfts­füh­rer-Gehäl­ter, Pri­vat­ent­nah­men bzw. die Kom­pen­sa­tion von Umsatz- und Hono­rar­aus­fäl­len für per­sön­li­che Lebens­hal­tungs­kos­ten, Kran­ken­kas­sen­bei­träge etc. fal­len nicht dar­un­ter.

Das Antrags­for­mu­lar ist auf der Seite der Inves­ti­ti­ons­bank Ber­lin zum Down­load ver­füg­bar.

Bran­den­burg

Corona Sofort­hilfe in Bran­den­burg

Wer wird geför­dert?

Gewerb­li­che Unter­neh­men und Ange­hö­rige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbs­tä­ti­gen, die eine Betriebs- bzw. Arbeits­stätte im Land Bran­den­burg haben.

Was wird geför­dert?

Gegen­stand der Sofort­hilfe ist der teil­weise finan­zi­elle Aus­gleich der Schä­den, die durch die Coro­na­krise 2020 ver­ur­sacht sind. Dabei darf die Sofort­hilfe den ent­stan­de­nen Gesamt­scha­den des Antrag­stel­lers nicht über­stei­gen.

Nicht geför­dert wer­den Unter­neh­men in Schwie­rig­kei­ten gemäß Leit­li­nien für staat­li­che Bei­hil­fen zur Ret­tung und Umstruk­tu­rie­rung nicht­fi­nan­zi­el­ler Unter­neh­men in Schwie­rig­kei­ten (Mit­tei­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­sion 2014 204/C 249/01; Amts­blatt der Euro­päi­schen Union vom 31. Juli 2014, C249/1), es sei denn, die Schwie­rig­kei­ten sind auf die Coro­na­krise ab 11.03.2020 zurück­zu­füh­ren.

Wie wird geför­dert?

Die Sofort­hilfe wird als eine ein­ma­lige, nicht rück­zahl­bare Leis­tung als Zuschuss gewährt. Der Zuschuss unter­liegt jedoch der Besteue­rung.

Kon­di­tio­nen

Die Sofort­hilfe ist gestaf­felt nach der Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen (Voll­zeit­äqui­va­lente) und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbs­tä­tige: bis zu 9.000 EUR,
  • bis zu 15 Erwerbs­tä­tige: bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Erwerbs­tä­tige: bis zu 30.000 EUR,
  • bis zu 100 Erwerbs­tä­tige: bis zu 60.000 EUR

in Abhän­gig­keit des erklär­ten Scha­dens.

Bei­spiele für die Ermitt­lung Voll­zeit­äqui­va­lent

  • Voll­zeit­be­schäf­ti­gung = 40 Stun­den = 1 VZÄ
  • 2 Teil­zeit­stel­len á 20 Stun­den = 1 VZÄ
  • 1 Teil­zeit­stelle á 20 Stun­den = 0,5 VZÄ

Als Anla­gen bei­gefügt sind ein Blan­ko­an­trag, die FAQ sowie die gel­ten­den Richt­li­nien, alle­samt Stand 03/2020.

Antrag auf Sofort­hilfe im Rah­men des Sofort­pro­gramms des Lan­des Bran­den­burg „Sofort­hilfe Corona Bran­den­burg“ (PDF)

Richt­li­nie des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums Bran­den­burg zur Sofort­hilfe Corona vom 24.03.2020 (PDF)

Fra­gen und Ant­wor­ten zur Sofort­hilfe Corona

Bre­men

Corona Sofort­hilfe in Bre­men

Wer wird geför­dert?

  • Gewerb­li­che Unter­neh­men bis 49 Beschäf­tigte
  • Ange­hö­rige der Freien Berufe bis 10 Beschäf­tigte
  • Solo­selbst­stän­dige im Haupt­er­werb

Die Arbeits- bzw. Betriebstätte oder der Sitz der Geschäfts­lei­tung muss sich im Land Bre­men befin­den.

Betriebe wer­den nur geför­dert, wenn der höhere Wert aus Jah­res­um­satz und Bilanz­summe 2 Mil­lio­nen EUR (0-10 Beschäf­tigte) bzw. 10 Mil­lio­nen EUR (mit 11-49 Beschäf­tigte) nicht über­schrei­tet.

Nicht geför­dert wer­den Betriebe, die:

  • bereits am 31.12.2019 in wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten waren,
  • aus ande­ren Grün­den als Corona in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten gera­ten sind.

Was wird geför­dert?

Gegen­stand der Sofort­hilfe ist ein durch die Corona-Pan­de­mie ent­stan­de­ner, nach­ge­wie­se­ner Liqui­di­täts­eng­pass in den nächs­ten 3 Mona­ten.

Wie wird geför­dert?

Die Sofort­hilfe wird als eine ein­ma­lige, nicht rück­zahl­bare Leis­tung als Zuschuss gewährt. Der Zuschuss unter­liegt der Besteue­rung.

Kon­di­tio­nen

Die Sofort­hilfe ist gestaf­felt nach der Zahl der Beschäf­tig­ten (Voll­zeit­äqui­va­lente) und beträgt:

  • 0-5 Beschäf­tigte: bis zu 9.000 EUR,
  • 6-10 Beschäf­tigte: bis zu 15.000 EUR,
  • 11-49 Beschäf­tigte: bis zu 20.000 EUR

in Abhän­gig­keit des erklär­ten Liqui­di­täts­eng­pas­ses.

Bei­spiele für die Ermitt­lung Voll­zeit­äqui­va­lent

  • Voll­zeit­be­schäf­ti­gung = 40 Stun­den = 1 VZÄ
  • 2 Teil­zeit­stel­len á 20 Stun­den = 1 VZÄ
  • 1 Teil­zeit­stelle á 20 Stun­den = 0,5 VZÄ

Anträge und Links

Die Anträge kön­nen online gestellt wer­den. Das mit dem Adobe Reader aus­ge­füllte Antrags­for­mu­lar wird mit wei­te­ren Anla­gen hoch­ge­la­den.

Die Antrags­stel­lung und Bewil­li­gung erfolgt für Betriebe in Bre­men über die Bre­mer Auf­bau­bank (BAB):

Und für Betriebe in Bre­mer­ha­ven über die Bre­mer­ha­ve­ner Gesell­schaft für Inves­ti­ti­ons­för­de­rung und Stadt­ent­wick­lung (BIS):

Bei­gefügt sind die gel­ten­den Richt­li­nien, zuletzt auf­ge­ru­fen am 05.04.2020.

För­der­richt­li­nie Corona-Sofort­hilfe II Bre­men (PDF)

Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen „Bun­des­pro­gramm Sofort­hilfe Corona Bre­men“ (PDF)

Ham­burg

Infor­ma­tio­nen zur Ham­bur­ger Corona Sofort­hilfe

Alle Infor­ma­tio­nen zur Corona-Sofort­hilfe in Ham­burg und das Antrags­for­mu­lar fin­den Sie unter www​.ifbhh​.de/​f​o​e​r​d​e​r​p​r​o​g​r​a​m​m​/​hcs.

Hes­sen

Richt­li­nie des Lan­des Hes­sen zur Durch­füh­rung eines Sofort­hilfs­pro­gramms vom 27.03.2020

Für Hes­sen ist die Richt­li­nie zur Durch­füh­rung der Sofort­hilfe ver­öf­fent­licht wor­den. Wir stel­len Ihnen die ers­ten High­lights zusam­men. Der Haupt­sitz des antrag­stel­len­den Unter­neh­mens bzw. Wohn­sitz der antrag­stel­len­den Ein­zel­per­son muss in Hes­sen sein.

Richt­li­nie

Zweck

Der Zuschuss stellt eine ein­ma­lige Sofort­hilfe auf­grund einer exis­tenz­be­dro­hen­den Lage durch die Corona-Virus-Pan­de­mie dar.

Gegen­stand der För­de­rung

Gegen­stand der För­de­rung ist ein ein­ma­li­ger nicht-rück­zahl­ba­rer Zuschuss, der aus­schließ­lich für Antrag­stel­ler gewährt wird, die unmit­tel­bar infolge der Corona-Virus-Pan­de­mie in einen exis­tenz­ge­fähr­den­den Liqui­di­täts­eng­pass gera­ten sind und die­sen Liqui­di­täts­eng­pass nicht mit Hilfe sons­ti­ger Eigen- oder Fremd­mit­tel aus­glei­chen kön­nen.

Hin­weis: Ein Liqui­di­täts­eng­pass ist gege­ben, wenn der Antrag­stel­ler For­de­run­gen zu befrie­di­gen hat, für deren Beglei­chung abseh­bar keine aus­rei­chen­den liqui­den Mit­tel zur Ver­fü­gung ste­hen, obwohl deren Ein­gang ein­ge­plant ist.

Antrag­stel­ler

Zuschus­s­emp­fän­ge­rin­nen und Zuschus­s­emp­fän­ger kön­nen in der Fort­füh­rung ihres Betrie­bes gefähr­dete Unter­neh­men sein, die

  • Steu­er­pflich­tige mit Ein­künf­ten aus Land- und Forst­wirt­schaft im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG),
  • Steu­er­pflich­tige mit Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 2 EStG oder § 8 Abs. 2 Kör­per­schaft­steu­er­ge­setz (KStG),
  • Steu­er­pflich­tige mit Ein­künf­ten aus selb­stän­di­ger Arbeit im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 3 EStG, ins­be­son­dere Ange­hö­rige freier Berufe sowie nach dem Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rungs­ge­setz (KSVG) ver­si­cherte Künst­ler oder
  • am Markt tätige Sozi­al­un­ter­neh­men in der Rechts­form einer GmbH, die vom Finanz­amt als steu­er­be­güns­tigte (gemein­nüt­zige) Kör­per­schaft im Sinne des § 5 Absatz 1 Nr. 9 KStG aner­kannt wur­den,

sind.

Hin­weis: Die Zuschus­s­emp­fän­ge­rin­nen oder Zuschus­s­emp­fän­ger müs­sen Selbst­stän­dige, Kleinst­un­ter­neh­men, kleine oder mitt­lere Unter­neh­men mit bis zu 50 Mit­ar­bei­ter (Voll­zeit­äqui­va­lente (VZÄ)) im Sinne der EU-Bei­hil­fe­re­ge­lun­gen sein.

Art und Umfang, Höhe des Zuschus­ses

Die Sofort­hilfe ist als Fest­be­trag gestaf­felt nach der Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen und beträgt:

  • bis zu 5 Mit­ar­bei­ter: 10.000 Euro Ein­mal­zah­lung für drei Monate,
  • bis zu 10 Mit­ar­bei­ter: 20.000 Euro Ein­mal­zah­lung für drei Monate,
  • bis zu 50 Mit­ar­bei­ter: 30.000 Euro Ein­mal­zah­lung für drei Monate.

Teil­zeit­be­schäf­tigte sind in Voll­zeit­äqui­va­lente umzu­rech­nen.

Teil­zeit­kräfte

Zur Umrech­nung von Teil­zeit­kräf­ten und 450 Euro-Jobs in Voll­zeit­äqui­va­lente:

  • Mit­ar­bei­ter bis 20 Stun­den = Fak­tor 0,5
  • Mit­ar­bei­ter bis 30 Stun­den = Fak­tor 0,75
  • Mit­ar­bei­ter über 30 Stun­den = Fak­tor 1
  • Mit­ar­bei­ter auf 450 Euro-Basis = Fak­tor 0,3

Ober­grenze

Ober­grenze für die Höhe der För­de­rung ist der Betrag des durch die Corona-Krise ver­ur­sach­ten Liqui­di­täts­eng­pas­ses. In die­sem Fall legt die Bewil­li­gungs­be­hörde einen gerin­ge­ren Fest­be­trag fest.

Antrags­ab­gabe

Das Antrags- und Bewil­li­gungs­ver­fah­ren wird elek­tro­nisch durch­ge­führt. Die Anträge sind auf der ein­ge­rich­te­ten Online-Platt­form (https://​www​.rpkshe​.de/​c​o​r​o​n​a​h​i​lfe) zu stel­len.

Die Prü­fung des Antra­ges, die Ent­schei­dung über die För­der­fä­hig­keit und Aus­zah­lung erfolgt durch das Regie­rungs­prä­si­dium Kas­sel. Es kön­nen nur voll­stän­dig ein­ge­gan­gene Anträge berück­sich­tigt wer­den.

Frist

Die Anträge sind bis spä­tes­tens 31. Mai 2020 an das Regie­rungs­prä­si­dium Kas­sel zu stel­len.

Ver­si­che­rung

Der auf­grund der Corona-Virus-Pan­de­mie ent­stan­dene exis­tenz­be­droh­li­che Liqui­di­täts­eng­pass ist auf den vor­ge­se­he­nen Antrags­for­mu­la­ren zu bestä­ti­gen.

Richt­li­nie des Lan­des Hes­sen zur Durch­füh­rung eines Sofort­hilfs­pro­gramms vom 27.03.2020 (PDF)

Aus­füll­hilfe zum Antrag (PDF)

Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Lan­des­för­der­insti­tut Meck­len­burg-Vor­pom­mern: Aktua­li­sier­tes Antrags­for­mu­lar vom 31.03.2020

Fol­gende Hil­fen sind mög­lich:

Für Unter­neh­men und Solo­selbst­stän­dige

  • 0 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 9.000 Euro (reine Bun­des­mit­tel)
  • mehr als 5 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 15.000 Euro (reine Bun­des­mit­tel)
  • mehr als 10 bis 24 Beschäf­tigte = bis zu 25.000 Euro (reine Lan­des­mit­tel)
  • mehr als 24 bis 49 Beschäf­tigte = bis zu 40.000 Euro (reine Lan­des­mit­tel)
  • mehr als 49 bis 100 Beschäf­tigte = bis zu 60.000 Euro (reine Lan­des­mit­tel)

Der Zuschuss wird auf der Grund­lage der betrieb­li­chen Aus­ga­ben berech­net. Bei­spiele sind gewerb­li­che Mie­ten, Aus­ga­ben für Tele­kom­mu­ni­ka­tion und Ver­si­che­run­gen, Lea­sing­ra­ten und Raten (Zins und Til­gung) für betrieb­li­che Dar­le­hen. Das pri­vate Ver­mö­gen muss nicht vor­ran­gig zur Deckung des Liqui­di­täts­eng­pas­ses her­an­ge­zo­gen wer­den.

Aus­ga­ben für den pri­va­ten Lebens­un­ter­halt dür­fen nicht ein­be­zo­gen wer­den. Hier ist ggf. andere Hilfe, z.B. sozi­al­recht­li­che Grund­si­che­rung in Anspruch zu neh­men.

Das Antrags­for­mu­lar ist auf der Seite des Lan­des­för­der­insti­tuts Meck­len­burg-Vor­pom­mern unter https://​www​.lfi​-mv​.de zum Down­load ver­füg­bar.

Ein Antrag kann bis zum 31.05.2020 gestellt wer­den.

Neues Lan­de­s­por­tal Corona-Hil­fen online

Die kom­mu­na­len Wirt­schafts­för­de­rer Meck­len­burg-Vor­pom­merns schaf­fen Über­blick zu schnel­len Hil­fen für die Wirt­schaft

Damit Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer einen tages­ak­tu­el­len Über­blick erhal­ten und schnell auf vor­han­dene Unter­stüt­zun­gen des Bun­des und des Lan­des im Zusam­men­hang mit der Corona-Krise zugrei­fen kön­nen, haben15 kom­mu­nale Wirt­schafts­för­de­rer Meck­len­burg-Vor­pom­merns mit der Platt­form www​.ret​tungs​ringmv​.de ein Infor­ma­ti­ons- und Ser­vice­por­tal geschaf­fen. Ret­tungs­RingMV bie­tet eine Gesamt­über­sicht über aktu­elle Unter­stüt­zungs- und För­der­mög­lich­kei­ten wie Gehalts-, Lohn- oder Ver­dienst­aus­fall, Zuschüsse, Liqui­di­täts­hil­fen und Kre­dite, Bürg­schaf­ten, steu­er­li­che Erleich­te­run­gen oder Stun­dun­gen. Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Pro­gram­men sind ebenso zu fin­den wie For­mu­lare und Antrags­un­ter­la­gen sowie Kon­takte zu den Bewil­li­gungs­in­sti­tu­tio­nen sowie den kom­mu­na­len Part­nern. Selbst­stän­dige, Frei­be­ruf­ler, Kleinst-, Klein-, mitt­lere und Groß­un­ter­neh­men fin­den nun schnell und nach indi­vi­du­el­lem Bedarf geeig­nete Pro­gramme und mone­täre Hilfs­an­ge­bote.

Nie­der­sach­sen

Erlass des nie­der­säch­si­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums zur Corona-Sofort­hilfe vom 31.03.2020

Seit dem 01.04.2020 wird die NBank, ergän­zend zur Corona-Sofort­hilfe des Lan­des, die zusätz­li­chen Mit­tel des Bun­des für kleine Unter­neh­men, Solo­selb­stän­dige und Ange­hö­rige der Freien Berufe bereit­stel­len. Zusätz­lich wird der Kreis der Ziel­gruppe des Bun­des­pro­gramms um die Gruppe der Unter­neh­men mit bis zu 49 Beschäf­tig­ten durch das ein ergän­zen­des Pro­gramm des Lan­des Nie­der­sach­sen erwei­tert. Das Antrags- und Bewil­li­gungs­ver­fah­ren läuft in bei­den Fäl­len über die NBank.

Ziel der För­de­rung: Die wirt­schaft­li­che Exis­tenz der Antrag­stel­ler soll gesi­chert wer­den und aktu­elle Liqui­di­täts­eng­pässe wegen lau­fen­der Betriebs­kos­ten über­brückt wer­den. Zu den Betriebs­kos­ten zäh­len z. B. Mie­ten und Pach­ten, Kre­dite für Betriebs­räume und Lea­sing­ra­ten. Lebens­hal­tungs­kos­ten zäh­len nicht zu den Betriebs­kos­ten.

Die För­de­rung besteht aus einer Ein­mal­zah­lung in Höhe von:

  • bis zu 9.000 Euro: bei bis zu fünf Beschäf­tig­ten
  • bis zu 15.000 Euro: bei bis zu zehn Beschäf­tig­ten
  • bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäf­tig­ten
  • bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäf­tig­ten

Bereits erhal­tene Zuschuss­för­de­run­gen aus dem vor­aus­ge­gan­ge­nen Lan­des­pro­gramm wer­den in vol­ler Höhe ange­rech­net.

Alle not­wen­di­gen Antrags­un­ter­la­gen und Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Web­site www​.sofort​hilfe​.nbank​.de.

Die Anträge kön­nen nur an die Adresse antrag@​soforthilfe.​nbank.​de geschickt wer­den!

Erlass zur Sofort­hilfe für kleine Unter­neh­men (PDF)

Erlass zur Sofort­hilfe für Kleinst­un­ter­neh­men und Solo­selb­stän­dige (PDF)

Wei­tere Hilfs­pro­gramme in Nie­der­sach­sen

Nord­rhein-West­fa­len

Beschluss der Lan­des­re­gie­rung NRW zur Corona-Sofort­hilfe vom 27.03.2020

Die Sofort­hilfe erfolgt im Rah­men eines ein­ma­li­gen, i. d. R. nicht rück­zahl­ba­ren Zuschus­ses.

Für Unter­neh­men und Solo­selbst­stän­dige

Vor­aus­set­zung: erheb­li­che Finan­zie­rungs­eng­pässe und wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten in Folge von Corona. Dies wird ange­nom­men, wenn eine der fol­gen­den Situa­tio­nen zutrifft:

  • mehr als die Hälfte der Auf­träge aus der Zeit vor dem 1. März ist durch die Corona-Krise weg­ge­fal­len sind (d. h. sich das Volu­men des Auf­trags­be­stan­des mehr als hal­biert hat)
  • die Umsätze gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat mehr als hal­biert sind (für einen noch im März gestell­ten Antrag wer­den die Umsätze im Monat März 2020 gegen­über dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Wird der Antrag im April 2020 gestellt, ist der Ver­gleichs­mo­nat April 2019. Kann der Vor­jah­res­mo­nat nicht her­an­ge­zo­gen wer­den (z. B. bei Grün­dun­gen), gilt der Vor­mo­nat.
  • die Mög­lich­kei­ten, den Umsatz zu erzie­len, ist durch eine behörd­li­che Auf­lage im Zusam­men­hang mit der COVID-19 Pan­de­mie mas­siv ein­ge­schränkt
  • die vor­han­de­nen rei­chen nicht aus, um die kurz­fris­ti­gen Ver­bind­lich­kei­ten des Unter­neh­mens (z. B. Mie­ten, Kre­dite für Betriebs­räume, Lea­sing­ra­ten) zu zah­len (= Finan­zie­rungs­eng­pass)

Der Antrag­stel­ler muss ver­si­chern, dass der Finan­zie­rungs­eng­pass nicht bereits vor dem 1. März bestan­den hat. Der Antrag­stel­ler muss zusätz­lich erklä­ren, dass es sich bei dem Unter­neh­men zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2019 nicht um ein “Unter­neh­men in Schwie­rig­kei­ten” han­delte. Wei­tere Infor­ma­tio­nen dazu fin­den Sie unten.

Höhe der För­de­rung

  • 0 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 9.000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 15.000 Euro
  • 31 bis 49 Beschäf­tigte = bis zu 25.000 Euro

Stich­tag für die Berech­nung der Mit­ar­bei­ter­zah­len ist der 31.12.2019.

  • Mit­ar­bei­ter bis 20 Stun­den = Fak­tor 0,5
  • Mit­ar­bei­ter bis 30 Stun­den = Fak­tor 0,75
  • Mit­ar­bei­ter über 30 Stun­den & Aus­zu­bil­dende: Fak­tor 1
  • Mit­ar­bei­ter Mini­job = Fak­tor 0,3
  • Der/Die Unternehmer/in selbst ist mit­zu­zäh­len.

Der Antrag ist unter https://​sofort​hilfe​-corona​.nrw​.de aus­schließ­lich medi­en­bruch­frei digi­tal zu stel­len.

Der Nach­weis der Ver­wen­dung der Sofort­hilft erfolgt unter Zuhil­fe­nahme des Vor­drucks im Inter­net auf https://​www​.sofort​hilfe​-corona​.nrw​.de bei ihrem zustän­di­gen Finanz­amt und ist der nächs­ten Steu­er­erklä­rung bei­zu­fü­gen.

Die Finanz­hilfe ist zurück­zu­er­stat­ten, wenn der Bescheid auf­grund fal­scher oder unvoll­stän­di­ger Anga­ben erteilt wurde oder Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen, Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen und/oder andere För­der­maß­nah­men ein­zeln und/oder zusam­men zu einer Über­kom­pen­sa­tion füh­ren. In die­sem Fall ist die gewährte Sofort­hilfe vom Ein­tritt der Über­kom­pen­sa­tion mit 5 % über dem Basis­zins­satz zu ver­zin­sen.

Rhein­land-Pfalz

För­der­pro­gramm „Corona-Sofort­hilfe für Klein­un­ter­neh­men und Solo­selbst­stän­dige“ des Bun­des (Stand: 30.03.2020)

Fol­gende Hil­fen sind nun mög­lich:

Für Unter­neh­men und Solo­selbst­stän­dige

  • 0 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 9.000 Euro Zuschuss (reine Bun­des­mit­tel), Richt­li­nie 1 – Kleinst­un­ter­neh­men & 10.000 Euro Sofort­dar­le­hen des Lan­des bei Bedarf
  • 6 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 15.000 Euro Zuschuss (reine Bun­des­mit­tel), Richt­li­nie 1 – Kleinst­un­ter­neh­men & 10.000 Euro Sofort­dar­le­hen des Lan­des bei Bedarf
  • 11 bis 30 Beschäf­tigte = bis zu 30.000 Euro Sofort­dar­le­hen des Lan­des + 30% der Dar­le­hens­summe als Zuschuss (reine Lan­des­mit­tel)

Es ist nur eine Bedarfs­dar­stel­lung erfor­der­lich, der Ein­satz eige­ner Mit­tel wie Rück­la­gen etc. nicht! Damit reicht es aus, wenn die vor­aus­sicht­li­chen betrieb­li­chen Ein­nah­men der nächs­ten 3 Monate die betrieb­li­chen Ver­bind­lich­kei­ten und Aus­ga­ben nicht decken. Zur Ermitt­lung die­ses „Liqui­di­täts­eng­pass“ ist eine Liqui­di­täts­pla­nung für die nächs­ten 3 Monate ab Antrags­stel­lung erfor­der­lich. Bitte schauen Sie für den Fall, dass Sie einen ent­spre­chen­den Antrag stel­len wol­len, immer wie­der auf der Inter­net­seite der ISB (Inves­ti­ti­ons- und Struk­tur­bank Rhein­land-Pfalz) nach oder abon­nie­ren Sie deren News­let­ter. Ein Antrag ist ggf. bis zum 31.05.2020 zu stel­len.

Antrag Corona-Sofort­hilfe (PDF aus­füll­bar)

Bear­bei­tungs­hin­weise zur Antrag­stel­lung (PDF)

FAQ zur Corona-Sofort­hilfe (PDF)

Saar­land

Voll­zugs­hin­weise des saar­län­di­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums für die Corona-Sofort­hil­fen des Bun­des

Für das Saar­land sind die Voll­zugs­hin­weise zur Durch­füh­rung der Sofort­hilfe ver­öf­fent­licht wor­den.

Voll­zugs­hin­weise

Zweck

Der Zuschuss stellt eine ein­ma­lige Sofort­hilfe auf­grund einer exis­tenz­be­dro­hen­den Lage durch die Corona-Virus-Pan­de­mie dar.

Gegen­stand der För­de­rung

Gegen­stand der För­de­rung ist ein ein­ma­li­ger nicht-rück­zahl­ba­rer Zuschuss, der aus­schließ­lich für Antrag­stel­ler gewährt wird, die unmit­tel­bar infolge der Corona-Virus-Pan­de­mie in einen exis­tenz­ge­fähr­den­den Liqui­di­täts­eng­pass gera­ten sind und die­sen Liqui­di­täts­eng­pass nicht mit Hilfe sons­ti­ger Eigen- oder Fremd­mit­tel aus­glei­chen kön­nen.

Hin­weis: Ein Liqui­di­täts­eng­pass ist gege­ben, wenn der Antrag­stel­ler For­de­run­gen zu befrie­di­gen hat, für deren Beglei­chung abseh­bar keine aus­rei­chen­den liqui­den Mit­tel zur Ver­fü­gung ste­hen, obwohl deren Ein­gang ein­ge­plant ist.

Antrags­be­rech­tigte

  • Solo­selb­stän­dige
  • Ange­hö­rige der Freien Berufe
  • kleine Unter­neh­men (einschl. land­wirt­schaft­li­che Urpro­duk­tion)
  • im Haupt­er­werb (nicht neben­be­ruf­lich)
  • mit bis zu 10 Beschäf­ti­gen (Voll­zeit­äqui­va­lent)
  • nicht bereits am 31.12.2019 in wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten

Art und Umfang, Höhe des Zuschus­ses

Die Sofort­hilfe ist als Fest­be­trag gestaf­felt nach der Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen und beträgt:

  • bis zu 5 Mit­ar­bei­ter: 9.000 Euro Ein­mal­zah­lung für drei Monate,
  • bis zu 10 Mit­ar­bei­ter: 15.000 Euro Ein­mal­zah­lung für drei Monate,

Teil­zeit­be­schäf­tigte sind in Voll­zeit­äqui­va­lente umzu­rech­nen.

Teil­zeit­kräfte

Zur Umrech­nung von Teil­zeit­kräf­ten und 450 Euro-Jobs in Voll­zeit­äqui­va­lente:

  • Mit­ar­bei­ter bis 20 Stun­den = Fak­tor 0,5
  • Mit­ar­bei­ter bis 30 Stun­den = Fak­tor 0,75
  • Mit­ar­bei­ter über 30 Stun­den = Fak­tor 1
  • Mit­ar­bei­ter auf 450 Euro-Basis = Fak­tor 0,3

Ober­grenze

Ober­grenze für die Höhe der För­de­rung ist der Betrag des durch die Corona-Krise ver­ur­sach­ten Liqui­di­täts­eng­pas­ses. In die­sem Fall legt die Bewil­li­gungs­be­hörde einen gerin­ge­ren Fest­be­trag fest.

Antrags­ab­gabe

Das Antrags- und Bewil­li­gungs­ver­fah­ren wird elek­tro­nisch durch­ge­führt. Die Anträge sind auf der ein­ge­rich­te­ten Online-Platt­form zu stel­len.

Die Prü­fung des Antra­ges, die Ent­schei­dung über die För­der­fä­hig­keit und Aus­zah­lung erfolgt durch das Minis­te­rium für Wirt­schaft, Arbeit, Ener­gie und Ver­kehr Saar­land. Es kön­nen nur voll­stän­dig ein­ge­gan­gene Anträge berück­sich­tigt wer­den.

Frist

Die Anträge sind bis spä­tes­tens 31. Mai 2020 an das Minis­te­rium für Wirt­schaft, Arbeit, Ener­gie und Ver­kehr Saar­land zu stel­len.

Ver­si­che­rung

Der auf­grund der Corona-Virus-Pan­de­mie ent­stan­dene exis­tenz­be­droh­li­che Liqui­di­täts­eng­pass ist auf den vor­ge­se­he­nen Antrags­for­mu­la­ren zu bestä­ti­gen.

Voll­zugs­hin­weise des saar­län­di­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums für die Corona-Sofort­hil­fen des Bun­des

Fra­gen und Ant­wor­ten zur Sofort­hilfe (PDF)

Sach­sen

Infor­ma­tio­nen zur Corona Sofort­hilfe in Sach­sen

Alle Infor­ma­tio­nen zur Corona-Sofort­hilfe in Sach­sen und das Antrags­for­mu­lar fin­den Sie unter https://​www​.sab​.sach​sen​.de.

Sach­sen-Anhalt

Infor­ma­tio­nen des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums in Sach­sen-Anhalt zur Corona Sofort­hilfe

Wer wird geför­dert?

Die Sofort­hilfe rich­tet sich an Unter­neh­men mit bis zu 50 Beschäf­tig­ten, ein­schließ­lich Kleinst­un­ter­neh­men, Solo­selbst­stän­dige und Frei­be­ruf­ler, die sich durch die Aus­wir­kun­gen der Covid 19-Pan­de­mie in einer schwie­ri­gen Liqui­di­täts­si­tua­tion befinden.Gefördert wer­den Unter­neh­men, Solo­selbst­stän­dige und Frei­be­ruf­ler fast aller Wirt­schafts­bran­chen, ein­schließ­lich wirt­schaft­lich tätige Künst­ler und Kul­tur­schaf­fende sowie Land­wirte mit Sitz oder Betriebs­stätte in Sach­sen-Anhalt.

Was wird geför­dert?

Die gewährte Leis­tung hilft, eine Liqui­di­täts­lü­cke zu schlie­ßen, die durch fort­lau­fen­den Betriebs- und Sach­auf­wand in den nächs­ten drei auf die Antrag­stel­lung fol­gen­den Mona­ten ent­steht. Wird ein Miet­nach­lass von min­des­tens 20% gewährt, kön­nen fünf Monate in die Berech­nung ein­be­zo­gen wer­den.

Wie wird geför­dert?

Mit einer ein­ma­li­gen, nicht rück­zahl­ba­ren Leis­tung bezo­gen auf die Anzahl der Beschäf­tig­ten bei Antrag­stel­lung

  • bis ein­schließ­lich 5 Beschäf­tigte bis zu 9.000 Euro
  • bis ein­schließ­lich 10 Beschäf­tigte bis zu 15.000 Euro
  • bis ein­schließ­lich 25 Beschäf­tigte bis zu 20.000 Euro
  • bis ein­schließ­lich 50 Beschäf­tigte bis zu 25.000 Euro

Was ist noch zu beach­ten?

Anträge kön­nen bis zum 31.05.2020 gestellt wer­den.

Die Aus­zah­lung der Leis­tung muss nicht extra bean­tragt wer­den. Sie erfolgt schnellst­mög­lich nach Ein­gang des För­der­an­tra­ges.

Die zweck­ent­spre­chende Ver­wen­dung der Sofort­hilfe muss spä­tes­tens sechs Monate nach Aus­zah­lung durch ent­spre­chende Erklä­run­gen nach­ge­wie­sen wer­den.

Die Anträge sol­len mit gerin­gem büro­kra­ti­schen Auf­wand und sehr schnell bewil­ligt wer­den. Bitte sen­den Sie die voll­stän­dig aus­ge­füll­ten und unter­schrie­be­nen Antrags­un­ter­la­gen per E-Mail an soforthilfe-​corona@​ib-​lsa.​de.

Antrag zur Corona-Sofort­hilfe in Sach­sen-Anhalt (PDF)

Mus­ter­an­trag zur Corona-Sofort­hilfe in Sach­sen-Anhalt (PDF)

Schles­wig-Hol­stein

Corona Sofort­hilfe in Schles­wig Hol­stein

Antrags­pause bis 02.04.2020: Ver­bes­se­rung der Pro­gramm-Bedin­gun­gen und schnel­le­res Antrags­ver­fah­ren

Die IB-SH bit­tet alle noch nicht tätig gewor­de­nen Antrag­stel­ler um eine kurze Antrags­pause bis zum 02.04.2020. Das Land konnte in Ver­hand­lun­gen mit dem Bund noch wei­tere Zuge­ständ­nisse beim Pro­gramm errei­chen. Bis zum 02.04.2020 wird das Antrags­for­mu­lar ent­spre­chend über­ar­bei­tet und eine Liste mit häu­fig gestell­ten Fra­gen ver­öf­fent­licht. Außer­dem wird eine Online-Antrags­er­fas­sung mit Upload des Antrags­for­mu­lars zur Ver­fü­gung gestellt. Bereits gestellte Anträge blei­ben selbst­ver­ständ­lich bestehen und wer­den bear­bei­tet.

Was sind Ihre Vor­teile?

  • Zuschuss für die Siche­rung Ihres Liqui­di­täts­be­darfs
  • Mit der Sofort­hilfe wer­den Leis­tun­gen gewährt, um aktu­elle Liqui­di­täts­eng­pässe durch lau­fende Betriebs­aus­ga­ben wie z. B. Mie­ten, Kre­dite für Betriebs­räume und Lea­sing­ra­ten in den nächs­ten 3 Mona­ten über­brü­cken zu kön­nen.
  • ein­fa­ches Antrags­ver­fah­ren
  • schnelle Ent­schei­dung und Aus­zah­lung durch die IB​.SH

Wer wird geför­dert?

Antrags­be­rech­tigt sind kleine Unter­neh­men mit bis zu 10 Beschäf­tig­ten (Voll­zeit­äqui­va­lente) sowie Solo­selb­stän­dige und Ange­hö­rige der Freien Berufe, die im Haupt­er­werb

  • wirt­schaft­lich und damit dau­er­haft am Markt als Unter­neh­men oder als Selbst­stän­dige tätig sind,
  • ihre Tätig­keit von einer Betriebs­stätte in Schles­wig-Hol­stein oder einem Sitz in Schles­wig-Hol­stein der Geschäfts­füh­rung aus aus­füh­ren,
  • bei einem deut­schen Finanz­amt ange­mel­det sind und
  • ihre Waren und Dienst­leis­tun­gen bereits vor dem 01.12.2019 am Markt ange­bo­ten haben.

Von der För­de­rung aus­ge­nom­men sind

  • Öffent­li­che Unter­neh­men
  • Unter­neh­men, die sich vor dem 31.12.2019 in Schwie­rig­kei­ten gemäß Rz. 20 a) bis c) der Leit­li­nien für staat­li­che Bei­hil­fen zur Ret­tung und Umstruk­tu­rie­rung nicht­fi­nan­zi­el­ler Unter­neh­men in Schwie­rig­kei­ten (204/C 249/01) befun­den haben.

Was wird geför­dert?

Liqui­di­tät, um lau­fende Betriebs­aus­ga­ben wie z. B. Mie­ten, Kre­dite für Betriebs­räume und Lea­sing­ra­ten für die nächs­ten 3 Monate zu über­bü­cken.

Wie wird geför­dert?

  • Die Sofort­hilfe wird als nicht rück­zahl­ba­rer ein­ma­li­ger Zuschuss zur Über­win­dung der exis­tenz­be­dro­hen­den Wirt­schafts­lage gewährt, die durch den von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion am 11. 03.2020 als Pan­de­mie ein­ge­stuf­ten Aus­bruch von COVID-19 ent­stan­den ist.
  • Je nach Höhe des im Antrag dar­ge­leg­ten Liqui­di­täts­eng­pas­ses beträgt die Sofort­hilfe:
    – bis zu 5 Beschäf­tigte bis zu 9.000 Euro
    – über 5 und bis zu 10 Beschäf­tigte bis zu 15.000 Euro
  • Für die Anzahl der Beschäf­tig­ten ist auf Voll­zeit­äqui­va­lente abzu­stel­len, d.h. Teil­zeit­kräfte sind in Voll­zeit­äqui­va­lente umzu­rech­nen. Ein Voll­zeit­äqui­va­lent ent­spricht einer wöchent­li­chen Arbeits­zeit von 39 Stun­den.

Wie ist Ihr Weg zur För­de­rung?

Bitte sen­den Sie Ihren unter­schrie­be­nen und ein­ge­scann­ten bzw. abfo­to­gra­fier­ten Antrag im pdf- oder jpg-For­mat aus­schließ­lich per E-mail an: SoforthilfeZuschuss@​ib-​sh.​de. Bitte ver­sen­den Sie ihren Antrag nur ein Mal und rei­chen ihn nicht im Nach­gang per Post oder Fax ein. Per E-Mail ein­ge­gan­gene Anträge wer­den vor­ran­gig bear­bei­tet.

Bitte sen­den Sie an diese E-mail-Adresse aus­schließ­lich Ihre Antrags­un­ter­la­gen! Bei Fra­gen wen­den Sie sich bitte an die Ansprech­part­ner der IB-SH.

Bitte ach­ten Sie dar­auf, dass der Antrag voll­stän­dig aus­ge­füllt und unter­zeich­net ist.

Dem Antrag ist in der Regel ein Han­dels­re­gis­ter­aus­zug oder die Gewer­be­an­mel­dung bei­zu­fü­gen. Frei­be­ruf­lich Tätige geben dies bitte im Antrag bei den Bran­chen­an­ga­ben (Ziff. 3) an. Bitte scan­nen Sie Ihren Per­so­nal­aus­weis ein und fügen Sie die Kopie Ihrem Antrag bei.

Die Aus­zah­lung der Mit­tel erfolgt kurz­fris­tig auf der Grund­lage des ein­ge­reich­ten und geprüf­ten Antrags auf das im Antrag ange­ge­bene Konto des Antrag­stel­lers. Es ist kein extra Aus­zah­lungs­an­trag erfor­der­lich.

Alle Infor­ma­tio­nen zur Corona-Sofort­hilfe in Schles­wig-Hol­stein und das Antrags­for­mu­lar fin­den Sie unter www​.ib​-sh​.de/​c​o​r​o​n​a​-​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​en/.

Rege­lung zur vor­über­ge­hen­den Gewäh­rung gering­fü­gi­ger Bei­hil­fen im Gel­tungs­be­reich der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Zusam­men­hang mit dem Aus­bruch von COVID-19 (PDF)

IB​.SH Mit­tel­stands­si­che­rungs­fonds (PDF)

IB​.SH Mit­tel­stands­si­che­rungs­fonds - Infor­ma­tio­nen für Haus­ban­ken (PDF)

Thü­rin­gen

Thü­rin­ger Auf­bau­bank – Antrags­for­mu­lar vom 01.04.2020

Wer wird geför­dert?

Antrags­be­rech­tigt sind im Haupt­er­werb tätige gewerb­li­che Unter­neh­men (inkl. Ein­zel­un­ter­neh­men) sowie Unter­neh­men der Bran­che 86.9 (Gesund­heits­we­sen, auch wenn diese über keine Gewer­be­an­mel­dung ver­fü­gen) und wirt­schafts­nahe freie Berufe und die Krea­tiv­wirt­schaft der Bran­chen­num­mern 71-74, 85.5 sowie 90 gemäß Klas­si­fi­ka­tion der Wirt­schafts­zweige (WZ 2008).

Geför­dert wer­den Unter­neh­men mit Betriebs­stätte in Thü­rin­gen mit bis zu 50 Beschäf­tig­ten.

Fol­gende Hil­fen sind mög­lich

Die Höhe der Sofort­hilfe ist gestaf­felt nach der Zahl der Beschäf­tig­ten pro Unter­neh­men (ein­schließ­lich Inhaber*in) und beträgt jeweils bis zu:

  • 1 bis 5 Beschäf­tige = bis zu 5.000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäf­tigte = bis zu 10.000 Euro
  • 11 bis 25 Beschäf­tigte = bis zu 20.000 Euro
  • 26 bis 50 Beschäf­tigte = bis zu 30.000 Euro

Ober­grenze: Durch Pan­de­mie ver­ur­sach­ter Liqui­di­täts­eng­pass für max. 3 Monate

Das Antrags­for­mu­lar und wei­tere Infor­ma­tio­nen sind auf der Web­site der Thü­rin­ger Auf­bau­bank ver­füg­bar.

Unter­la­gen

Den aus­ge­füll­ten, unter­schrie­be­nen Antrag, die Gewer­be­an­mel­dung (sofern es sich über­haupt um ein anmel­de­pflich­ti­ges Gewerbe han­delt). De-mini­mis-Erklä­rung.

Antrags­stel­len

  • Zustän­dige IHK und HWK per E-Mail oder per Post.
  • Thü­rin­ger Auf­bau­bank nur per Post (Thü­rin­ger Auf­bau­bank, Gor­ki­straße 9, 99084 Erfurt)

Kos­ten­lo­ses Webi­nar

Not­fall­maß­nah­men in der Corona-Krise für kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men und Selbst­stän­dige

Da mitt­ler­weile die nöti­gen Infor­ma­tio­nen auf vie­len Kanä­len ver­füg­bar sind, haben wir ent­schie­den, den Frei­tags­ryth­mus unse­res Webi­nars zu unter­bre­chen und vor­erst kein wei­te­res abzu­hal­ten. Soll­ten wir einen ent­spre­chen­den Bedarf erken­nen, wer­den wir die Reihe fort­set­zen, dies jedoch unre­gel­mä­ßig.

Folge 2: Auf­zeich­nung vom Frei­tag, 27.03.2020, 15 Uhr

Prä­sen­ta­tion als PDF

Durch das Anse­hen des Videos wer­den Daten an You­Tube über­tra­gen.

Folge 1: Auf­zeich­nung vom Frei­tag, 20.03.2020, 15 Uhr

Prä­sen­ta­tion als PDF

Durch das Anse­hen des Videos wer­den Daten an You­Tube über­tra­gen.


Liebe Man­dan­ten, Geschäfts­part­ner und Freunde des Hau­ses,

Corona ist aktu­ell über­all und kann sich zur exis­ten­zi­el­len Bedro­hung aus­wach­sen. Dabei ste­hen wir Ihnen zur Seite.

Die ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen ändern sich täg­lich, sogar zum Teil stünd­lich. Wir hof­fen, dass unsere Check­liste Ihnen hilft, die geeig­ne­ten Maß­nah­men zu ergrei­fen, um Scha­den von Ihrem Unter­neh­men abzu­wen­den und zu mil­dern.

Den­ken Sie daran: Sie kön­nen uns immer anspre­chen und sich über die geeig­ne­ten Maß­nah­men infor­mie­ren. Füh­ren Sie früh­zei­tig Gesprä­che, las­sen Sie sich bera­ten und den­ken Sie in alle Rich­tun­gen. Denn nur so kön­nen Sie die Her­aus­for­de­rung meis­tern.

Unsere Emp­feh­lun­gen ste­hen unter dem Vor­be­halt der tages­ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen. Den­noch bemü­hen wir uns, Ihnen wert­volle Tipps zu geben und Sie in die­ser Krise zu unter­stüt­zen.

Las­sen Sie uns vor­an­ge­hen und gemein­sam die Krise aktiv meis­tern.

Ihr Team von HSP STEUER

Beach­ten Sie bitte, dass sich die Infor­ma­ti­ons­lage lau­fend ändert. Unsere Aus­sa­gen bil­den den Stand zum Zeit­punkt der Erstel­lung ab und kön­nen mög­li­cher­weise durch tages­ak­tu­elle Ent­wick­lun­gen über­holt sein. Ebenso stel­len sie keine per­sön­li­che Bera­tung dar oder kön­nen diese erset­zen.

Bei Fra­gen Ihre indi­vi­du­elle Situa­tion betref­fend ste­hen wir Ihnen selbst­ver­ständ­lich stets zur Ver­fü­gung.

Sofort­maß­nah­men

Prü­fen Sie Ihre Liqui­di­täts­si­tua­tion im Hin­blick auf die nächs­ten Wochen und Monate (Rück­la­gen, Cash­flow, Kon­to­stand).

Abstim­mung mit Key-Accounts und die Mög­lich­kei­ten von Anzah­lun­gen prü­fen.

Abstim­mung mit Lie­fe­ran­ten und Prü­fung der Mög­lich­keit von Teil­zah­lun­gen.

Abstim­mung mit der Haus­bank bezüg­lich Hilfs­pro­gram­men im Zusam­men­hang mit Corona, der Erhö­hung der Kon­to­kor­rent­li­nie und der Stun­dung von Til­gun­gen, falls dies für die Liqui­di­tät wesent­lich ist.

Abstim­mung mit dem Finanz­amt, um Steu­er­vor­aus­zah­lun­gen anzu­pas­sen.

Bean­tra­gung von Frist­ver­län­ge­run­gen beim Finanz­amt, falls noch keine Dau­er­frist­ver­län­ge­rung vor­liegt oder durch Qua­ran­täne und Mit­ar­bei­ter­aus­fall keine ter­min­ge­rechte Abgabe mög­lich ist.

Abstim­mung mit dem Finanz­amt bezüg­lich der Mög­lich­keit, Zah­lun­gen zu stun­den.

Prü­fung aktu­ell geplan­ter Inves­ti­tio­nen und mög­li­cher­weise Auf­schie­bung oder Umschwenk auf öffent­li­che Mit­tel.

Ist Kurz­ar­beit mög­li­cher­weise eine Alter­na­tive für Sie?


Spre­chen Sie uns an – wir hel­fen Ihnen!

Schnel­les und rich­ti­ges Han­deln kann sich ent­schei­dend auf die Fol­gen durch die Corona-Krise aus­wir­ken. Wir unter­stüt­zen Sie dabei, die not­wen­di­gen Schritte zu unter­neh­men und so Scha­den für Sie abzu­wen­den.

Wir nut­zen moderne Werk­zeuge zur unkom­pli­zier­ten und ein­fa­chen Online-Zusam­men­ar­beit.

Nut­zen Sie die Kraft einer star­ken Gemein­schaft

Im Koope­ra­ti­ons­netz­werk der HSP GRUPPE tau­schen sich der­zeit alle Steu­er­kanz­leien lau­fend zur Corona-Krise aus. So stel­len wir einen aktu­el­len Infor­ma­ti­ons­stand bei der Bera­tung sicher, ver­fü­gen über einen umfas­sen­den Über­blick und kön­nen viel­fäl­tige Lösungs­an­sätze bie­ten.

Kon­takt auf­neh­men

Standortkarte der HSP GRUPPE

Online-Meeting

Online-Mee­ting

Mee­tings und Kon­fe­ren­zen kön­nen Sie mit uns sicher und kom­for­ta­bel online über HSP.ZOOM durch­füh­ren.

HSP.ZOOM auf­ru­fen


Down­loads

Gerne stel­len wir Ihnen nütz­li­che Doku­mente und Vor­la­gen zur eige­nen Ver­wen­dung zur Ver­fü­gung.

Beach­ten Sie bitte, dass Doku­mente und Anfor­de­run­gen sich von Bun­des­land zu Bun­des­land unter­schei­den kön­nen.


Infor­ma­tio­nen im Inter­net

Nut­zen Sie bitte nur seriöse Infor­ma­ti­ons­quel­len. Lei­der fin­den sich im Inter­net eine Fülle von irre­füh­ren­den Anga­ben, unsin­ni­gen Ket­ten­brie­fen und unve­ri­fi­zier­ten Inhal­ten etc. Dies sorgt nur für Ver­un­si­che­rung und hilft nie­man­dem wei­ter.


All­ge­meine Emp­feh­lun­gen – Bil­dung eines Kri­sen­stabs

Neben den fach­li­chen Infor­ma­tio­nen, die wir aktu­ell beob­ach­ten, haben wir nach­fol­gende all­ge­meine Infor­ma­tio­nen für Unter­neh­men zusam­men­ge­stellt.

Es emp­fiehlt sich, unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dun­gen im Hin­blick auf die Krise gezielt vor­zu­be­rei­ten und stän­dig zu aktua­li­sie­ren.

Dazu ergibt die Bil­dung eines an die Unter­neh­mens­größe ange­pass­ten Kri­sen­stabs Sinn, der mög­lichst einen reprä­sen­ta­ti­ven Quer­schnitt des Unter­neh­mens dar­stel­len und der nicht nur aus Füh­rungs­kräf­ten bese­hen sollte. Eine sol­che Zusam­men­set­zung erhöht die Chance, auch unbe­queme Hand­lungs­not­wen­dig­kei­ten im Unter­neh­men auf Augen­höhe der Betrof­fe­nen zu kom­mu­ni­zie­ren, dafür Über­zeu­gungs­ar­beit zu leis­ten und so deren Umset­zung sicher­zu­stel­len.

Der Kri­sen­stab sollte in einem kur­zen Jour-Fix täg­lich zusam­men­kom­men, um so zeit­nahe Reak­tio­nen auf die aktu­ell rasant ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen zu gewähr­leis­ten.

Leit­fra­gen für die Arbeit des Kri­sen­stabs: Wel­che ins­be­son­dere poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen haben einen unmit­tel­ba­ren und zeit­na­hen Ein­fluss auf unser unter­neh­me­ri­sches Han­deln (z. B. die flä­chen­de­ckende Schlie­ßung von Kitas und Schu­len mit der Folge einer zusätz­li­chen Per­so­nalenge)?

Blen­den Sie dabei kon­se­quent alle fremd­be­stimm­ten Ent­schei­dun­gen aus, die kei­nen unmit­tel­ba­ren Ein­fluss haben (z. B. das Ver­bot von Groß­ver­an­stal­tun­gen in Form von Kon­zer­ten, Fuß­ball­spie­len etc.) … diese kön­nen am Stamm­tisch oder sonst wo dis­ku­tiert wer­den.

  • Wel­che kon­kre­ten kurz­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen auf unser Unter­neh­men erwar­ten wir in Bezug auf Per­so­nal­ka­pa­zi­tä­ten und in Bezug auf Absatz­mög­lich­kei­ten?
  • Wel­che Mög­lich­kei­ten zur Stär­kung der betrieb­li­chen Liqui­di­tät ste­hen uns außer­halb staat­li­cher För­der­pro­gramme zur Ver­fü­gung und kön­nen von uns sel­ber umge­setzt wer­den?
  • Wie kön­nen wir die inner­be­trieb­li­che Kom­mu­ni­ka­tion mit den­je­ni­gen Mit­ar­bei­ten­den sicher­stel­len, die auf­grund von Quarantänemaßnahmen/Kinderbetreuung/Einschränkungen bei den ÖPNVs etc. (zeit­weise) nicht im Unter­neh­men anwe­send sein kön­nen?
  • Wel­che tech­ni­schen Hilfs­mit­tel ste­hen uns zur Ver­fü­gung oder kön­nen kurz­fris­tig an den Start gebracht wer­den (z. B. Instal­la­tion eines Video-Kon­fe­renz­sys­tems wie ZOOM, mit des­sen Hilfe Kun­den­un­ter­la­gen gleich­zei­tig arbeits­tei­lig bear­bei­tet wer­den)?
  • Wel­che Arbeits­plätze kön­nen zeit­nah auf eine Arbeit im Home­of­fice umge­stellt wer­den und wel­che tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen sind dafür zu schaf­fen (indem bei­spiels­weise Rech­ner, die aktu­ell im Unter­neh­men nicht benö­tigt wer­den, in neuen Home­of­fices instal­liert wer­den)?
  • Wel­che Mit­ar­bei­ten­den mit tech­ni­schen Fähig­kei­ten sind von ande­ren Auf­ga­ben zu ent­las­ten, damit die tech­ni­sche Auf­rüs­tung zeit­nah umge­setzt wer­den kann?
  • Wel­che Rege­lun­gen müs­sen wir tref­fen, um die Erreich­bar­keit im Home­of­fice zu bestimm­ten Zei­ten zu gewähr­leis­ten?
  • Wel­che geplan­ten Außen­ein­sätze (Kundenbesuche/Fortbildungen etc.) kön­nen wir auf digi­tale Kom­mu­ni­ka­tion umstel­len; wel­che sind abzu­sa­gen?
  • Wel­che inner­be­trieb­li­chen Maß­nah­men und Hand­lungs­an­wei­sun­gen sind umzu­set­zen, um die Mit­ar­bei­ten­den zu schüt­zen und Anste­ckun­gen zu ver­mei­den?
  • Abstand zu ande­ren Men­schen hal­ten; bei Hus­ten und Schnup­fen ein Radius von 2 Metern.
  • Mit­ar­bei­tende mit Atem­wegs­in­fek­tio­nen und/oder Fie­ber blei­ben zu Hause bzw. wer­den nach Hause geschickt.
  • Einen Min­dest­ab­stand im nor­ma­len All­tags­be­trieb von min­des­tens 1,5 Metern ein­hal­ten.
  • Hän­de­schüt­teln und Begrü­ßun­gen mit Kör­per­kon­takt sind ab sofort unter­sagt.
  • Im Rah­men der Ver­sor­gungs­lage für zusätz­li­chen Des­in­fek­ti­ons­schutz sor­gen.
  • Hand­schuhe tra­gen, um zusätz­li­che Infek­ti­ons­ge­fah­ren durch Tür­klin­ken­kon­takt etc. zu mini­mie­ren.
  • Die inner­be­trieb­li­che Essens­ver­sor­gung anpas­sen (z. B. nur ein­ge­pack­tes Obst zum sel­ber aus­pa­cken wie Bana­nen, Man­da­ri­nen zur
  • Ver­fü­gung stel­len und Obst, wel­ches unkon­trol­liert durch viele Hände gegan­gen ist wie z. B. Äpfel oder Wein­trau­ben ab sofort aus dem Ange­bot neh­men).
  • Wel­che inner­be­trieb­li­chen Mee­tings kön­nen ab sofort ent­fal­len?
  • Für wel­che Risi­ko­grup­pen bei den Mit­ar­bei­ten­den müs­sen wir aktiv sor­gen (Mit­ar­bei­tende über 60/mit Vor­be­las­tun­gen des Immunsystems/Schwangere etc.) und die­sen die Prä­senz im Unter­neh­men unter­sa­gen?

Wir wün­schen Ihnen viel Kraft und Erfolg beim Meis­tern die­ser Her­aus­for­de­rung. Scheuen Sie sich nicht uns anzu­spre­chen, wenn Sie Hilfe benö­ti­gen.


Last, but not least: Vie­len Dank an unsere Mitarbeiter*innen

Wir wuss­ten schon immer, dass Ihr klasse seid, aber was Ihr in die­sen Tagen leis­tet, ist unglaub­lich. Dem uner­müd­li­chen Ein­satz, den Ihr für unsere Man­dan­ten an den Tag legt, gebührt höchs­ter Respekt. Ihr beweist ein­mal mehr, dass Herz, Stärke und Part­ner­schaft bei HSP gelebte Werte sind. Schön, dass Ihr da seid. Danke!

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